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Dateiendung .xyz immer mit ausgewähltem Programm öffnen

Wenn man als Windows-User auf Mac OS X umsteigt gibt es natürlich auch einige Sachen die man vermisst. Ich gebe zu, viel ist das nicht, es sind eher Kleinigkeiten.

Was ich an OS X eher suboptimal finde ist, dass es von Haus aus keine wirklich einfache/zuverlässige Möglichkeit gibt, Dateien immer mit bestimmten Programmen zu öffnen. Habe ich zum Beispiel 2 .txt-Dateien und ziehe eine auf das Icon meines Texteditors (Smultron) wird diese Datei immer mit Smultron geöffnet. Die andere allerdings weiterhin mit TextEdit. Über den Sinn lässt sich da ziemlich streiten. Es ist zwar generell möglich über das Kontextmenü zu gehen und “Alle ändern” zu wählen, aber das ist relativ “mühsam” und klappt bei einigen nicht zuverlässig (bei mir z.B. auch nicht immer).

Bei meinen Recherchen im Netz habe ich allerdings ein PrefPane (für die Switcher: Eine Art “Systemeinstellungspunkt”) entdeckt, das mir eine ähnliche Funktion auch unter OS X zur Verfügung stellt und alles in Einem vereint. Das ganze nennt sich RCDefaultApp und ist kostenlos verfügbar. Zum Installieren braucht ihr nur einen Doppelklick auf die Datei machen und den nachfolgenden Dialog bestätigen. Anschliessend ist es in den Systemeinstellungen verfügbar.

Man kann dort nicht nur die Programme anhand der Dateiendungen wählen, sondern auch andere Kriterien mit einbeziehen (siehe Bild).

Ich finds äußerst praktisch und man sollte sich das mal anschauen :)

ScreenFlow-Review (+ Gewinnspiel)

Als angehender Screencaster (denn genau das hab ich vor) schaut man sich natürlich nach Möglichkeiten um wie man diese am besten erstellt. OS X bringt zwar rudimentäre Screencasting-Werkzeuge mit (Quicktime X), allerdings ist dies ziemlich aufwändig falls man sich mal verspricht oder sich um Kopf und Kragen redet, denn die ganze Sache ist One-Take und wird anschließend abgespeichert. Videoschnitt ist auf diese Art nicht möglich. Natürlich könnte man das nachher auch in iMovie erledigen, aber warum kompliziert wenns auch einfach geht? Und vor allem schnell?!

Bei meiner Suche habe ich die Software ScreenFlow gefunden, die vor kurzem erst auf Version 2 geupdated wurde und einiges an Funktionen mitbringt.

An dieser Stelle unterscheidet sich die Software noch nicht wesentlich von der eingebauten Lösung, mit einem Unterschied: Zusätzlich zum Bildschirm lässt sich auch das Bild der iSight-Kamera einfangen um evtl. Screencasts zu erstellen, die Bild in Bild aufgenommen sind, oder alles getrennt voneinander zusammenmischen. Alles was man braucht wird nachträglich in den Screencast eingefügt, denn es wird nicht nur der Screencast aufgenommen, sondern ScreenFlow merkt sich auch Mausklicks und Tastenkombinationen, die man später auf Wunsch in den Screencast einbetten lassen kann.

Da kommen wir nämlich zu einem weiteren Hightlight der Software. Screenflow bringt eine eingebaute Videoschnittsoftware mit die es ermöglicht nachträglich Text in den Screencast einzufügen, den Mauszeiger hervorzuheben was mit verschiedenen Animationen möglich ist, eingegebene Tastenkombinationen automatisch einblenden zu lassen. Den Screencast in der Größe skalieren und Schatten sowie Reflektion einblenden. Selbst Helligkeit, Sättigung und Kontrast lassen sich nachträglich anpassen. Natürlich kann man auch nachträglich noch einen Audiokommentar einfügen falls man etwas vergessen hat oder das ganze mit Musik unterlegen – wie man es eben mag.

Die Videos lassen sich anhand der x-, y- und z-Achse drehen und natürlich auch mit verschiedenen Effekten überblenden. Sie lassen sich in der Geschwindigkeit anpassen und es ist auch ohne Probleme möglich einen begonnenen Screencast zu pausieren. Der Export ist in jeder Qualität möglich und Screencasts lassen sich direkt aus dem Programm auf YouTube laden.

Man merkt ich zähle ziemlich viele Features auf und das sind noch lange nicht alle Features die das Programm zu bieten hat. Sie bieten allerdings einen guten Überblick warum die $99 die ScreenFlow kostet wirklich gerechtfertigt sind. Von mir bekommt das Programm 9/10 Punkten, da der Preis für Hobby-Screencaster wahrscheinlich etwas zu hoch ist.

Gewinnspiel: Da ich meinen Einstand als Autor natürlich auch ordentlich gestalten möchte, habe ich Telestream natürlich nach einer weiteren Lizenz für ScreenFlow für einen unserer Leser gefragt. Was müsst Ihr dafür tun?

Erzählt mir in den Kommentaren warum gerade Ihr eine ScreenFlow-Lizenz braucht! Welche Art von Screencast wollt Ihr machen? Habt Ihr evtl. sogar einen Screencast, aber die Qualität ist eher mittelmäßig weil es an der richtigen Software fehlt? Kommentar hinterlassen und darauf achten eine gültige E-Mail-Adresse anzugeben, der Gutscheincode kommt nämlich per Mail ;)

Das Gewinnspiel endet am 20.01.10 um 23.59 Uhr und der Gewinner wird dann im Laufe der nächsten Tage gezogen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Viel Glück :)

Switched!

Als erstes möchte ich mich mal vorstellen: Mein Name ist Timm, ich bin 23 Jahre alt, Ruhrpottkind, und seit nun gut einer Woche in Besitz eines MacBooks.

Ich bin mit Windows aufgewachsen und habe (fast) jedes Betriebssystem aus Redmond erlebt. Mit PCs begonnen hab ich relativ früh mit Windows 3.11 – Es war faszinierend was man (zu damaligen Verhältnissen) damit alles machen konnte. Die Beheisterung wich aber mit heran schreitenden Versionen auch immer mehr der Frustration. Ich weiß wovon ich rede, ich hatte Windows ME im Produktiveinsatz. Schon damals fiel mein Blick oft auf die Apfel-Rechner, damals noch der iMac G3. Schick, bunt und…was ist Mac OS? Es hat mich noch nicht weiter interessiert. Ich war sehr jung (vielleicht 13 Jahre) und kannte nur Windows.

Mein Frust wurde größer im Laufe der Jahre. Windows Vista hab ich nichtmal eine Woche ausgehalten bis ich wieder zu XP wechselte. Ich weiß, es gibt auch Leute die das Gegenteil behaupten ich hatte nur Probleme damit. Natürlich bin ich jetzt vor kurzem auf Windows 7 gewechselt, da ich glücklicherweise durch einen guten Freund der im MSDNAA-Programm an eine Professional-Lizenz gekommen. Ich muss zugeben Windows 7 ist ein gelungenes Betriebssystem, aber Max OS X faszinierte mich schon eine sehr lange Zeit.

Seit 2007 war es mein Ziel an einen Mac zu kommen und ich habe vieles versucht. Aber es sollte noch einige Zeit dauern bis sich der Wunsch erfüllt.

Ich sollte erwähnen das ich Schüler bin, ich hole mein Fachabitur nach, da ich in Sachen Ausbildung eher ziemlich Pech hatte. Ist eine lange Geschichte, aber auf was ich hinaus will ist, das ich so natürlich auch keine Finanzierung in Angriff nehmen konnte. Und sparen – von dem Geld das ich habe, hätte mindestens 10 Jahre gedauert.

Wie es der Zufall so wollte lernte ich vor einiger Zeit Ben (Devblogger) kennen, der mir sehr geholfen hat an das MacBook zu kommen. Nachdem mein Versuch mit Hilfe eines Blogs an ein MacBook zu kommen mehr oder minder gescheitert war (ich danke dennoch für die kleinen Unterstützungen von ForcedWeb, Sabbelsurium, Webmaster und Technik Blog und Christian Schenk) hab ich es quasi aufgegeben. Mit Hilfe von Ben hat es dann allerdings doch noch geklappt. Wie genau, würde jetzt den Rahmen sprengen, also bleibt mir nur eins zu sagen.

I’m a Mac. Und der neuste Autor bei AllAboutApple :)