Tablet(er)warten
Der 27. Januar 2010 rückt näher und die Applegemeinde erwartet mit Spannung eine weitere (R)Evolution des Computers. Die Spekulationen über einen mit den Fingern (ohne Stift) bedienbaren Tablet-Mac, der derzeit wohl eher als iSlate bekannt sein dürfte, sind seit dem Sommer 2009 nicht mehr verstummt. Während der letzten Tage haben sich die Vermutungen und Gerüchte nahezu überschlagen, jedoch eines ist (fast) allen Vorhersagen gemein: flach und klein.
Was der flache und kleine iSlate wirklich können wird und ob es ihn überhaupt in der Produktreihe von Apple geben wird, wissen wir alle am 27. Januar. Wenn sich aber die Mehrheit der Spekulationen dann bestätigt, wird der iSlate eher ein Nischendasein fristen. Denn mal ehrlich: wer hat für einen eBook-Reader in der Form eines entwas größeren iPhones Verwendung? Mir ist die klassische Zeitung in der Früh auf echtem Papier immer noch die liebste Ergänzung zu Kaffee und zum Frühstücksbrei meiner kleinen Tochter. Wesentlich essentieller wäre für eine sinvolle mobile Verwendbarkeit des iSlate auch im beruflichen Alltag die Erfüllung folgender Erwartungen (im Sinne eines iSlate-Minimalanforderungsprofils):
- integriertes HSDPA/UMTS und WLAN
- ausreichend Speicherplatz, idealer Weise auf einer SSD
- ein richtiges TabletMac-OS X und nicht nur ein iPhone OS 4.x
- die wichtigesten Officeanwendungen (iWork, OpenOffice.org) und auch andere Mac-OS X-Applikationen müssen installiert werden können; zur Bedienung sollte ein virtuelles Touchpad als Bestandteil der virtuellen Tastatur am Display dienen, sofern noch keine Touchfunktionalitäten in der Software implementiert sind (Apple arbeitet ja angeblich an einer Multitouch-fähigen Version von iWork)
- iDisk-Integration (zumindest so wie bei Mac-OS X)
- natürlich die Standardanwendungen wie Mail, iCal, Adressbuch, iPhoto und iTunes (inkl. MobileMe-Integration)
- eine Notizblockfunktion mit Handschrifterkennung
Wenn es Apple gelingt, ein solches Gerät in der maximalen Größe eines Netbook (also mit 10”- oder 11”-Display) auf den Markt zu bringen, wäre das wirklich ein Meilenstein in der Computerevolution und würde den hohen Erwartungen an den TabletMac, die seit Monaten im WWW kursieren, gerecht werden. Es bleibt aber trotzdem fraglich, ob Apple seinen eigenen MacBook’s und dem MacBook Air mit einem derart gut ausgestatteten TabletMac tatsächlich Konkurenz machen wird. Denn eines ist (für mich zumindest) klar: erfüllt der iSlate die obigen Anforderungen, ist er die ideale Ergänzung zu einem iMac oder PowerMac – ob zu Hause oder im Büro.
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24. Jan, 2010 







Über den Autor
Meine Meinung zu deinen Eckpunkten:
Also ich schreibe hier keine Mindestanforderungen, weil ich davon überzeugt wird, dass Apple sich ziemlich viele Gedanken gemacht hat und mich sehr beeindrucken wird.
Was mich dann wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen wird, wird der Preis und der wahrscheinliche Liefertermin für Europa sein. Aber eigentlich sowieso egal ich brauch als nächstes erst mal ein MacBook.
Ich bin besonders vom Tastatur-Dock angetan. Eine Community zum iPad ist auch schon am Start: http://www.ipadcommunity.de/