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ScreenFlow-Review (+ Gewinnspiel)

Als angehender Screencaster (denn genau das hab ich vor) schaut man sich natürlich nach Möglichkeiten um wie man diese am besten erstellt. OS X bringt zwar rudimentäre Screencasting-Werkzeuge mit (Quicktime X), allerdings ist dies ziemlich aufwändig falls man sich mal verspricht oder sich um Kopf und Kragen redet, denn die ganze Sache ist One-Take und wird anschließend abgespeichert. Videoschnitt ist auf diese Art nicht möglich. Natürlich könnte man das nachher auch in iMovie erledigen, aber warum kompliziert wenns auch einfach geht? Und vor allem schnell?!

Bei meiner Suche habe ich die Software ScreenFlow gefunden, die vor kurzem erst auf Version 2 geupdated wurde und einiges an Funktionen mitbringt.

An dieser Stelle unterscheidet sich die Software noch nicht wesentlich von der eingebauten Lösung, mit einem Unterschied: Zusätzlich zum Bildschirm lässt sich auch das Bild der iSight-Kamera einfangen um evtl. Screencasts zu erstellen, die Bild in Bild aufgenommen sind, oder alles getrennt voneinander zusammenmischen. Alles was man braucht wird nachträglich in den Screencast eingefügt, denn es wird nicht nur der Screencast aufgenommen, sondern ScreenFlow merkt sich auch Mausklicks und Tastenkombinationen, die man später auf Wunsch in den Screencast einbetten lassen kann.

Da kommen wir nämlich zu einem weiteren Hightlight der Software. Screenflow bringt eine eingebaute Videoschnittsoftware mit die es ermöglicht nachträglich Text in den Screencast einzufügen, den Mauszeiger hervorzuheben was mit verschiedenen Animationen möglich ist, eingegebene Tastenkombinationen automatisch einblenden zu lassen. Den Screencast in der Größe skalieren und Schatten sowie Reflektion einblenden. Selbst Helligkeit, Sättigung und Kontrast lassen sich nachträglich anpassen. Natürlich kann man auch nachträglich noch einen Audiokommentar einfügen falls man etwas vergessen hat oder das ganze mit Musik unterlegen – wie man es eben mag.

Die Videos lassen sich anhand der x-, y- und z-Achse drehen und natürlich auch mit verschiedenen Effekten überblenden. Sie lassen sich in der Geschwindigkeit anpassen und es ist auch ohne Probleme möglich einen begonnenen Screencast zu pausieren. Der Export ist in jeder Qualität möglich und Screencasts lassen sich direkt aus dem Programm auf YouTube laden.

Man merkt ich zähle ziemlich viele Features auf und das sind noch lange nicht alle Features die das Programm zu bieten hat. Sie bieten allerdings einen guten Überblick warum die $99 die ScreenFlow kostet wirklich gerechtfertigt sind. Von mir bekommt das Programm 9/10 Punkten, da der Preis für Hobby-Screencaster wahrscheinlich etwas zu hoch ist.

Gewinnspiel: Da ich meinen Einstand als Autor natürlich auch ordentlich gestalten möchte, habe ich Telestream natürlich nach einer weiteren Lizenz für ScreenFlow für einen unserer Leser gefragt. Was müsst Ihr dafür tun?

Erzählt mir in den Kommentaren warum gerade Ihr eine ScreenFlow-Lizenz braucht! Welche Art von Screencast wollt Ihr machen? Habt Ihr evtl. sogar einen Screencast, aber die Qualität ist eher mittelmäßig weil es an der richtigen Software fehlt? Kommentar hinterlassen und darauf achten eine gültige E-Mail-Adresse anzugeben, der Gutscheincode kommt nämlich per Mail ;)

Das Gewinnspiel endet am 20.01.10 um 23.59 Uhr und der Gewinner wird dann im Laufe der nächsten Tage gezogen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Viel Glück :)